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Hier geht es um den SVT 137 234, dem letzten seiner Gattung. Die SVT-Betriebs-gGmbH wurde gegründet, um ihn zu erhalten. Zu erreichen unter info@svt-betriebs-gmbh.de

Der SVT 137 234 der Bauart Leipzig

Schnelltriebwagen 137 153-154 und 233-234 a/b/c (Bauart Leipzig)
Parallel zur Entwicklung der Bauart Hamburg lief für den ge­planten Einsatz nach Ostpreußen und Schlesien die Entwicklung der dreiteiligen Variante Bauart Breslau, die später die Bauartbe­zeichnung Leipzig erhielt. Die Wagen verfügten erstmals über Plätze der 3. Klasse, eine größere Küche und eine Anrichte. Die Bewirtschaftung sollte wie üblich durch die Mitropa erfolgen. Wie die Bauart Hamburg läuft der dreiteilige Zug auf Jakobs­-Drehgestellen. Als Antriebsdieselmotor ist der von Maybach neu­entwickelte GO 6-Dieselmotor vorgesehen, der bei unverändert übernommenem Konstruktionsprinzip des GO 5-Motors durch Abgasturboaufladung eine auf 600 PS erhöhte Leistung abgibt. Nur mit dieser Leistungssteigerung wird es überhaupt erst mög­lich, den dreiteiligen Zug mit ebenfalls 160 km/h Höchstge­schwindigkeit zu bauen.
Zwei SVT wurden im Anschluss an die vier zweiteiligen Wagen der Bauart Hamburg mit den Betriebsnummern 137 153-154 a/ b/c bei Linke-Hofmann-Busch in Breslau bestellt, der Lieferver­trag 03.077/24.314 wurde am 25.7.1934 abgeschlossen. Beide Fahrzeuge nach Firmenübersichtszeichnung TK 5100 r sind mit hydrodynamischer Leistungsübertragung zu liefern, die maßgeb­lich von der Triebwagenbau AG Berlin vorangetrieben wird. Ein Jahr später wurde die Bestellung um zwei weitere Wagen mit elektrischer Übertragung erweitert, die die Betriebsnummern 137 233-234 erhalten. Der Liefervertrag 03.966/24.315 wurde am 21.6.1935 abgeschlossen. Die Triebwagen stimmen im Fahr­zeugteil weitgehend mit der hydraulischen Variante überein, so dass sie in die gleiche Skizzenblattnummer eingereiht wurden. Obwohl erst wesentlich später bestellt, wurden die diesel-elektri­schen Wagen nach Firmenübersichts-zeichnung VTe 422 c noch vor den hydraulischen Wagen ausgeliefert; ihre Abnahme zog sich jedoch noch bis Mitte 1936 hin.
Quelle: Heinz R. Kurz: Fliegende Züge
SVT-Betriebs-GmbH
Geschäftsführung
Rechtsanwalt Uwe Breitmeier
Jahnstrasse 22 in 6430 Roßdorf
Tel.: 06666- 6044
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